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GefÀhrder
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Als GefĂ€hrder werden in Deutschland im Recht der Gefahrenabwehr solche Personen bezeichnet, die weder Handlungs- noch Zustandsstörer sind, bei denen aber âbestimmte Tatsachen die Annahme der Polizeibehörden rechtfertigen, dass sie Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des § 100a der Strafprozessordnung (StPO), begehenâ werden. Diese 2004 von der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der LandeskriminalĂ€mter und des Bundeskriminalamts festgelegte Begriffsbestimmung ist im deutschen Polizeirecht nicht gesetzlich verankert.cite-ref-1[1]
Eine bundeseinheitliche verbindliche Definition des GefĂ€hrderbegriffes könnte nur nach vorheriger Ănderung des Grundgesetzes erfolgen, weil die Gesetzgebungskompetenz fĂŒr das allgemeine Polizei- und Ordnungsrecht gem. Art. 30, Art. 70 GG bei den BundeslĂ€ndern liegt.cite-ref-2[2]
Die Begriffe GefÀhrder und relevante Person entstammen der polizeifachlichen Terminologie und finden Anwendung im Bereich der politisch motivierten KriminalitÀt (PMK).cite-ref-3[3]
Contents
âą Bedeutung
âą Prognosemethoden
âą MaĂnahmen
⹠AuslÀnderrecht
âą Kritik
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Bedeutung
Bekannt wurde der Begriff durch den damaligen Bundesinnenminister Wolfgang SchĂ€uble in einem Spiegel-Interview vom 7. Juli 2007,cite-ref-4[4] in dem er gesetzliche Grundlagen zur restriktiven Behandlung solcher GefĂ€hrder forderte. GefĂ€hrder sollten wie Kombattanten nach dem Kriegsvölkerrecht behandelt und interniert werden. Die Rechtsgrundlage entspreche etwa dem Unterbindungsgewahrsam, mit dem Hooligans aus dem Verkehr gezogen wĂŒrden.cite-ref-5[5]
Bundesinnenminister (2011â2013) Hans-Peter Friedrich (CSU) umriss den Begriff folgendermaĂen: GefĂ€hrder seien âPersonen, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie erhebliche Straftaten begehen könntenâ, was auch einen Anschlag mit einschlieĂe. Laut einer Verlautbarung von Friedrich im September 2011 gibt es in Deutschland annĂ€hernd 1000 Personen, die man als mögliche islamistische Terroristen bezeichnen könnte. Von diesen wĂŒrden wiederum 128 als GefĂ€hrder eingestuft. UngefĂ€hr 20 dieser GefĂ€hrder seien zudem eindeutig zur Ausbildung in einem Terrorcamp gewesen.cite-ref-6[6] Am 10. September 2016 teilte der Bundesinnenminister Thomas de MaiziĂšre mit, die Zahl der in Deutschland lebenden GefĂ€hrder sei mit 520 Personen so hoch wie nie zuvor. De MaiziĂšre sprach auch von rund 360 Personen, die man als relevante Personen fĂŒhrt.cite-ref-7[7] Eine Person ist als relevant anzusehen, wenn sie innerhalb des extremistischen/terroristischen Spektrums die Rolle (a) einer FĂŒhrungsperson, (b) eines UnterstĂŒtzers/Logistikers, (c) eines Akteurs einnimmt und objektive Hinweise vorliegen, die die Prognose zulassen, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des § 100a StPO, fördert, unterstĂŒtzt, begeht oder sich daran beteiligt, oder (d) es sich um eine Kontakt- oder Begleitperson eines GefĂ€hrders, eines Beschuldigten oder eines VerdĂ€chtigen einer politisch motivierten Straftat von erheblicher Bedeutung, insbesondere einer solchen im Sinne des § 100a StPO, handelt.cite-ref-8[8]
| Politisch motivierte KriminalitÀt | GefÀhrder |
|---|---|
| links | 6 |
| rechts | 71 |
| auslÀndische Ideologie | 24 |
| religiöse Ideologie | 596 |
| nicht zuzuordnen | 0 |
Im Dezember 2017 berichteten die Medien, 720 Personen seien durch deutsche Sicherheitsbehörden als islamistische GefĂ€hrder eingestuft. Darunter seien âmehrere Dutzendâ Frauen und Jugendliche, insgesamt ein âniedriger einstelligen Prozentanteilâ an Frauen und MinderjĂ€hrigen.cite-ref-10[10]
Im Juli 2019 erklĂ€rte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in einem Gastbeitrag in Der Spiegel, dass die Hetze Rechtsextremer in offenen Terror umschlage und in Deutschland âorganisierte und hochgerĂŒstete rechtsextreme Netzwerkeâ agieren. Als notwendige MaĂnahmen nannte sie neben einer BĂŒndelung der VerfassungsschutzĂ€mter auch eine âaktive GefĂ€hrderansprache in der rechten Szeneâ, wie sie âin der Hooligan- und Islamistenszene [âŠ] bereits seit Jahren erfolgreich angewandtâ werde.cite-ref-11[11]
Nach Angabe des Bundeskriminalamts waren per Stichtag 15. Oktober 2019 insgesamt 681 islamistische, 43 rechtsextremistische sowie fĂŒnf linksextremistische GefĂ€hrder bekannt.cite-ref-12[12]
Laut Bundeskriminalamt sind mit Stand 1. April 2025 insgesamt 575 Menschen aus Deutschland als GefĂ€hrder eingestuft.cite-ref-13[13] Die gröĂte Gruppe der GefĂ€hrder (458 Menschen) sind demnach Menschen aus dem Bereich âreligiöse Idelogieâ.
Prognosemethoden
Laut Medienberichten verwenden das BKA und andere Polizeibehörden intern ein achtstufiges Prognose-Modell zur EinschĂ€tzung der Gefahr; bei Stufe 1 ist mit dem Eintritt eines gefĂ€hrdenden Ereignisses zu rechnen, wĂ€hrend dieses bei Stufe 8 ausgeschlossen werden kann. Anis Amri, der AttentĂ€ter vom Breitscheidplatz, wurde zuvor in diesem Modell in Stufe 5 eingeordnet â der Eintritt eines gefĂ€hrdenden Ereignisses wurde also als eher unwahrscheinlich angesehen.cite-ref-14[14]
Der Journalist Kai Biermann und der Linguist Martin Haase kritisierten den Begriff auf ihrem Blog Neusprech: âGefĂ€hrderâ seien im juristischen Sinne nicht einmal VerdĂ€chtige, da gegen sie keine konkreten Hinweise vorliegen, seien also letztlich Unschuldige.cite-ref-15[15] Der Begriff gerĂ€t in Konflikt mit der Unschuldsvermutung, wenn âGefĂ€hrderâ behandelt wĂŒrden wie VerdĂ€chtige oder StraftĂ€ter, wie von manchen Politikern gefordert wird. So forderte Christian Lindner (FDP) nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin, âGefĂ€hrdernâ elektronische FuĂfesseln anzulegen.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
Eine Software zur Einstufung der GefĂ€hrlichkeit einer Person, âRadarâ genannt, soll zunĂ€chst in einzelnen BundeslĂ€ndern, ab Sommer 2017 bundesweit von Staatsschutzbehörden eingesetzt werden.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]
MaĂnahmen
Die polizeiliche Einstufung als GefĂ€hrder alleine rechtfertigt keinerlei EingriffsmaĂnahmen und löst sie auch nicht aus. Es handelt sich ausschlieĂlich um eine polizeiinterne Klassifizierung. Vielmehr muss bei jeder beabsichtigten staatlichen EingriffsmaĂnahme im Einzelfall geprĂŒft werden, ob die entsprechenden tatbestandlichen Voraussetzungen erfĂŒllt sind.
GefÀhrderansprache
Die Polizei kann bei bekannten GefĂ€hrdern eine informelle GefĂ€hrderansprache durchfĂŒhren, um deren weiteres Verhalten zu beeinflussen. Die individuelle Ansprache soll signalisieren, dass âpolizeiliches Interesse an seiner Person besteht, die GefĂ€hrdungslage bei der Polizei registriert wird und die Lage ernst genommen wirdâ. Im Bereich JugendkriminalitĂ€t soll sie zudem die jugendtypische Normunsicherheit durch Grenzsetzung und Aufzeigen möglicher Konsequenzen beeinflussen. Dem potentiellen TĂ€ter soll ein erhöhtes Tatentdeckungsrisiko deutlich gemacht werden. Das GesprĂ€ch soll ferner Informationen liefern, die fĂŒr das weitere polizeiliche Handeln von Bedeutung sind.cite-ref-20[20]
Eine GefÀhrderansprache, die in den Schutzbereich der allgemeinen Handlungsfreiheit des Art. 2 Abs. 1 GG eingreift, bedarf einer gesetzlichen ErmÀchtigungsgrundlage.cite-ref-21[21]
Polizeiliche Eingriffsbefugnisse
Einzelne Landespolizeigesetze wie beispielsweise § 1 Abs. 3 ASOG (Berlin) haben die polizeilichen Aufgaben um die VerhĂŒtung von Straftaten und die Vorsorge fĂŒr die Verfolgung von Straftaten (vorbeugende BekĂ€mpfung von Straftaten) erweitert.cite-ref-22[22] Als erstes Bundesland hat der Freistaat Bayern den Begriff der âdrohenden Gefahrâ in sein Polizeiaufgabengesetz ĂŒbernommen, die unter bestimmten Voraussetzungen auch einzelne polizeiliche StandardmaĂnahmen zulĂ€sst.
Am 9. Juni 2017 wurde mit § 20z BKAG die elektronische AufenthaltsĂŒberwachung erstmals bundesgesetzlich geregelt, um bestimmte Personen durch die Ăberwachung und die Datenverwendung von der Begehung einer Straftat abzuhalten.cite-ref-23[23] Die Regelung findet sich seit dem 25. Mai 2018 inhaltsgleich in § 56 BKAG.
AuslÀnderrecht
Bei der Diskussion um den Umgang mit den sogenannten GefĂ€hrdern geht es auch um die Abschiebung von auslĂ€ndischen Extremisten.cite-ref-welt-2017-03-25-24-0[24] Gegen einen als gefĂ€hrlich eingestuften AuslĂ€nder können nach § 58a AufenthG die obersten Landesbehörden â und im Falle eines besonderen Interesses auch das Bundesministerium des Innern â eine Abschiebungsanordnung erlassen.cite-ref-17-6901-25-0[25] In einem Urteil vom 13. Juli 2017 bestĂ€tigte das Bundesverwaltungsgericht, dass § 58a AufenthG formell und materiell verfassungsgemÀà ist.cite-ref-26[26] Zwar wurde § 58a AufenthG im Jahr 2004 eingefĂŒhrt,cite-ref-17-6901-25-1[25] kam aber lange nicht zur Anwendung, weil er als âuntauglichâ galt.cite-ref-welt-2017-03-25-24-1[24]
Im Juli 2017 wurde das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflichtcite-ref-27[27] erlassen, wonach GefĂ€hrder leichter in Abschiebehaft genommen und verpflichtet werden können, eine elektronische FuĂfessel zu tragen.cite-ref-bundesregierung-2017-05-18-28-0[28]cite-ref-29[29]
Ein Gesetzentwurf der AfD-Fraktion âzum Schutz der Bevölkerung vor auslĂ€ndischen GefĂ€hrdernâcite-ref-30[30] ist im Bundestag auf breite Ablehnung gestoĂen.cite-ref-31[31]
Kritik
Der mangelhafte Informationsaustausch innerhalb der EuropĂ€ischen Union ĂŒber islamistische GefĂ€hrder wird kritisiert, was darauf zurĂŒckgefĂŒhrt wird, dass man sich bisher auf keine gemeinsame Definition eines GefĂ€hrders verstĂ€ndigen konnte. Die europĂ€ischen Geheimdienste haben in den vergangenen Jahren in Den Haag eine gemeinsame Datenbank und Austauschplattform zu islamistischen GefĂ€hrdern innerhalb der sogenannten Counter Terrorism Group (CTG) aufgebaut. Erschwerend im Informationsaustausch sind datenrechtliche Unterschiede in den MitgliedslĂ€ndern darĂŒber, welche Informationen ĂŒberhaupt geteilt werden dĂŒrfen.cite-ref-32[32]
Der GefĂ€hrder-Begriff wird europaweit zum Teil kontrovers diskutiert: Dabei wird nicht nur das sogenannte âPre-Crime-Rechtâcite-ref-33[33] historisch nachvollzogen,cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] sondern auch mögliche Fehler bei der algorithmischen Einstufung,cite-ref-36[36] der Konsequentialismus der internen Logik, sowie die Auswirkungen auf Rechtssicherheit und Rechtsschutz fĂŒr Betroffene reflektiert.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38]
Verwendung des Begriffs in Ăsterreich
Im österreichischen Recht wird der Begriff GefÀhrder in vier unterschiedlichen Bereichen Sicherheitspolizeigesetzes (SPG) verwendet:cite-ref-39[39]
⹠§ 49b SPG: Menschen, die bestimmte VerwaltungsĂŒbertretungen begangenen haben und von denen âauf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass sie auch im Zusammenhang mit kĂŒnftigen SportgroĂveranstaltungen solche VerwaltungsĂŒbertretungen begehen werdenâ.
⹠§ 38a SPG: ein Mensch, âvon dem auf Grund bestimmter Tatsachen, insbesondere wegen eines vorangegangenen gefĂ€hrlichen Angriffs, anzunehmen ist, dass er einen gefĂ€hrlichen Angriff auf Leben, Gesundheit oder Freiheit begehen werdeâ. (Siehe auch: Gewaltschutzgesetz#Ăsterreich).
⹠§ 53 Absatz 3b SPG: ein Mensch, von dem âauf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmenâ ist, dass von ihm âeine gegenwĂ€rtige Gefahr fĂŒr das Leben, die Gesundheit oder die Freiheit eines anderen Menschenâ ausgeht.
⹠§ 49d SPG: ein Mensch, âvon dem aufgrund bestimmter Tatsachen, insbesondere wegen vorangegangener VerwaltungsĂŒbertretungen nach Art. III Abs. 1 Z 4 EGVG, § 3 Abzeichengesetz 1960 oder § 3 Symbole-Gesetz, anzunehmen ist, er werde einen verfassungsgefĂ€hrdenden Angriff gemÀà § 6 Abs. 2 Z 1 bis 3 PStSG begehenâ.
Siehe auch
Weblinks
âą Peter MĂŒhlbauer: SchĂ€uble fordert âInternierungâ, Internet- und Handyverbot fĂŒr âGefĂ€hrderâ
âą Charles A. v. Denkowski: Der âGefĂ€hrderâ-Begriff: Ein Thema fĂŒr die Humanistische Union? In: Mitteilungen der Humanistischen Union. Nr. 207, 17. Dezember 2009, S. 10â11 (humanistische-union.de [abgerufen am 29. MĂ€rz 2013]).
⹠Michael Jasch: Bundesregierung zur Einstufung als GefÀhrder, Legal Tribune Online, 11. Mai 2017.
âą Maren Wegner, Daniela Hunold: Die Transformation der Sicherheitsarchitektur â die GefĂ€hrdergesetze im Lichte des Vorsorge-Paradigmas Kriminalpolitische Zeitschrift (KriPoZ), 29. November 2017. PDF-Version.
âą Klaus Weber, Die polizeiliche GefĂ€hrderansprache, AusbildungâPrĂŒfungâFortbildung (apf) 2013, 33 [1]
⹠Rolle von Migrationsbehörden im Umgang mit GefÀhrderinnen und GefÀhrdern, EuropÀisches Netzwerk Migration (EMN), 16. Juli 2020
âą Sachstand: MaĂnahmen gegen GefĂ€hrder, WD 3-3000-260/20, Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, 19. November 2020
Einzelnachweise
cite-note-11. â Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. November 2006 eingegangenen Antworten der Bundesregierung. (PDF; 360 kB) Deutscher Bundestag, 24. November 2006, S. 6, abgerufen am 29. MĂ€rz 2013 (Drucksache 16/3570, Fragen 9 u. 10).
cite-note-22. â Legaldefinition des Begriffes âGefĂ€hrderâ Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Sachstand 27. Februar 2017, S. 4.
cite-note-33. â Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage Problematik des GefĂ€hrder-Begriffs, BT-Drs. 18/12196 vom 2. Mai 2017, S. 2.
cite-note-44. â SPIEGEL-Interview: SchĂ€uble fordert Handy- und Internetverbot fĂŒr TerrorverdĂ€chtige. In: Spiegel Online. 7. Juni 2007, abgerufen am 29. MĂ€rz 2013.
cite-note-55. â Peter Blechschmidt, Monika Maier-Albang: SchĂ€uble will Gesetz zur Tötung von Terroristen. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 12. Dezember 2008, abgerufen am 29. MĂ€rz 2013.
cite-note-66. â Ralf Schuler, Franz Solms-Laubach: Innenminister Friedrich in BILD-Interview: In Deutschland leben 1000 islamistische Terroristen! Bild, 4. September 2011, abgerufen am 29. MĂ€rz 2013.
cite-note-77. â 520 islamistische GefĂ€hrder in Deutschland. In: Spiegel Online. 10. September 2016, abgerufen am 10. September 2016.
cite-note-88. â zitiert nach BT-Drs. 18/11369, Vorbemerkung der Bundesregierung
cite-note-91. Erkenntnisse ĂŒber sogenannte GefĂ€hrder und âRelevante Personenâ in Deutschland. (PDF) Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Thomae, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP. Deutscher Bundestag, 16. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
cite-note-1010. â IS-RĂŒckkehrerinnen â Sicherheitsbehörden stufen Dutzende Frauen als GefĂ€hrderinnen ein. In: Spiegel Online. 16. Dezember 2017, abgerufen am 19. Juni 2025.
cite-note-1111. â Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Rechtsextremismus: Hetze schlĂ€gt in Terror um. In: Spiegel online. 28. Juli 2019, abgerufen am 28. Juli 2019.
cite-note-1212. â Politischer Extremismus: Die GefĂ€hrder sind mĂ€nnlich. 22. Oktober 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 28. Oktober 2019; abgerufen am 28. Oktober 2019.
cite-note-1313. â 575 Menschen als GefĂ€hrder eingestuft. In: tagesschau.de. Norddeutscher Rundfunk, 23. April 2025, abgerufen am 23. April 2025.
cite-note-1414. â Anis Amri â Anschlagsrisiko galt als âeher unwahrscheinlichâ. In: dnn.de. Dresdner Neueste Nachrichten, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 14. Januar 2017; abgerufen am 14. Januar 2017.
cite-note-1515. â GefĂ€hrder. In: neusprech.org. 28. MĂ€rz 2010 (neusprech.org [abgerufen am 23. Dezember 2016]).
cite-note-1717. â GefĂ€hrder: Der Albtraum des Rechtsstaats. In: tagesschau.de. Abgerufen am 23. Dezember 2016.
cite-note-1818. â BKA setzt auf Software gegen GefĂ€hrder. In: tagesschau.de. ARD, 20. Januar 2017, abgerufen am 26. Januar 2017.
cite-note-1919. â Neues Sicherheitssystem: "Radar" soll GefĂ€hrder besser erkennen. n-tv, 21. Januar 2017, abgerufen am 26. Januar 2017.
cite-note-2020. â Birgit MĂŒller: Die GefĂ€hrderansprache: Begriff, Möglichkeiten, Grenzen (Memento vom 14. Juni 2018 im Internet Archive), Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei. Abgerufen am 4. Dezember 2019.
cite-note-2121. â VGH Baden-WĂŒrttemberg, Urteil vom 7. Dezember 2017 â 1 S 2526/16
cite-note-2222. â Hans-Peter von Stoephasius: Grundlagen des Eingriffsrechts zur Gefahrenabwehr (Memento vom 13. Dezember 2016 im Internet Archive) Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Recht Berlin, BeitrĂ€ge aus dem Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement Nr. 12/2014, S. 53 ff.
cite-note-2323. â vgl. Kyrill-Alexander Schwarz: SachverstĂ€ndige Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD fĂŒr ein Gesetz zur Neustrukturierung des Bundeskriminalamtgesetzes (BT-Drs. 18/11163) 15. MĂ€rz 2017.
cite-note-welt-2017-03-25-2424. â Florian Flade: Bundesverwaltungsgericht: Was dieses Grundsatzurteil fĂŒr gefĂ€hrliche Islamisten bedeutet. In: Welt N24. 25. MĂ€rz 2017, abgerufen am 5. November 2017.
cite-note-17-6901-2525. â Siehe auch: Deutscher Bundestag, Drucksache 17/6901, 17. Wahlperiode, 2. September 2011. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Memet Kilic, Josef Philip Winkler, Volker Beck (Köln), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BĂNDNIS 90/DIE GRĂNEN â Drucksache 17/6461, S. 3.
cite-note-2626. â Beschluss vom 13.07.2017 â BVerwG 1 VR 3.17, Leitsatz 2.
cite-note-2727. â Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht (BGBl. 2017 I S. 2780, PDF)
cite-note-bundesregierung-2017-05-18-2828. â Ausreisepflicht besser durchsetzen. Deutsche Bundesregierung, 18. Mai 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
cite-note-2929. â Gesetzentwurf der Bundesregierung. Entwurf eines Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht. (PDF) In: Drucksache 18/11546. Deutsche Bundesregierung, 16. MĂ€rz 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
cite-note-3030. â BT-Drs. 19/931 vom 26. Februar 2018.
cite-note-3131. â Helmut Stoltenberg: Debatte um PrĂ€ventivhaft: Breite Parlamentsmehrheit gegen AfD-VorstoĂ Das Parlament, 5. MĂ€rz 2018.
cite-note-3232. â Dort ein Islamist, hier ein Krimineller, Tagesschau.de, 13. Dezember 2018. Abgerufen am 18. Dezember 2018.
cite-note-3333. â Christine M. Graebsch: Krimmigration: Die Verwobenheit strafrechtlicher mit migrationsrechtlicher Kontrolle unter besonderer BerĂŒcksichtigung des Pre-Crime-Rechts fĂŒr âGefĂ€hrderâ. In: Kriminologie - Das Online-Journal. 30. September 2019, S. 75â103, doi:10.18716/OJS/KRIMOJ/2019.1.6 (kriminologie.de [abgerufen am 23. November 2022]).
cite-note-3636. â Monika Simmler, Giulia Canova: Durch den Algorithmus zum «GefĂ€hrder»? In: iusNet - Strafrecht und Strafprozessrecht. 26. November 2020, S. 1â5 (iusnet.ch [abgerufen am 23. November 2022]).
cite-note-3838. â MarĂa Laura Böhm: Der 'GefĂ€hrder' und das 'GefĂ€hrdungsrecht': eine rechtssoziologische Analyse am Beispiel der Urteile des Bundesverfassungsgerichts ĂŒber die nachtrĂ€gliche Sicherungsverwahrung und die akustische WohnraumĂŒberwachung (= Göttinger Studien zu den Kriminalwissenschaften). Göttingen University Press, Göttingen 2011, ISBN 978-3-86395-004-0, doi:10.17875/gup2011-123 (uni-goettingen.de [abgerufen am 23. November 2022]).
cite-note-3939. â Sophie GoliaSch: Was ist ein âGefĂ€hrderâ ? KlĂ€rungen zum österreichischen Sicherheitspolizeirecht. (PDF) In: .SIAK Journal 1/2019. 2019, abgerufen am 2. September 2021.